Explorer Standard Range

  • Hey zusammen,


    ich bin auf der Suche nach Infos zum Explorer Standard Range und finde irgendwie nur Tests und Videos zum Extended Range. Mich würde interessieren, wie die Reichweite beim kleineren Akku wirklich im Alltag aussieht. Schafft der die angegebenen Kilometer oder sind es eher deutlich weniger?


    Außerdem: Wie sieht es mit dem Verbrauch aus? Ist der Unterschied zum Extended spürbar oder liegen die beiden Modelle da nah beieinander? Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen gesammelt oder kann etwas zur Effizienz sagen?


    Würde mich freuen, wenn jemand was dazu sagen kann!

  • Müssten dir diese (hier) beantworten.... ;)


    Ansonsten so in den Raum gemutmaßt...


    - Der Neuwagenkäufer/leaser gibt so oder so damit (viel) Geld aus, der Mehrpreis dafür und dafür und....relativ

    - Man bekommt mit "E" so oder so Einschränkungen ggü zuvor (gewohntem beim Verbrenner) - also möglichst wenig - was vermeidbar ist

    - ....

  • Servus,


    also Ich habe 2 Jahre lang einen Peugeot mit 52 KW gefahren und kann sagen es geht nichts über mehr KW gleich Reichweite .


    Die 77 KW jetzt reichen für etwa 500 km und das sind Welten zum Peugeot der nur 220 km schaffte.


    Also Ja es wäre ein Fehler den kleinen AKKU zu nehmen wenn man doch mal länger fahren will was ja bei der Größe des Autos auch Sinn macht.

  • Gerade ein E-Auto muß zum individuellen Streckenprofil passen, sonst wird man nicht glücklich damit. Vordergründig ist es die Reichweite, die hier passen muß.


    Hier ein Link zum Standard-Range bei EV-Database, da sind auch relistische Reichweitenprognosen drin: https://ev-database.org/de/pkw…plorer-Standard-Range-RWD


    Aber auch hier muß man berücksichtigen, dass einerseits von 100% SOC ausgegangen wird uns andererseits eine AB-Geschwindigkeit von 110 km/h vermutet wird.


    In der Praxis soll man ja nicht jedes mal auff 100% sondern im Optimalfall nur auf 80% laden. Auch wird man es nicht schaffen, genau mit 0% laden zu können, somit nutzt man in der Regel 70 - 75% des Akkus. Das wären dann noch 36 bis 39 kWh. Wenn mit den Jahren durch Degradation die Akkukapazität noch abnimmt, wird es noch weniger.


    Meine Meinung: Kann man machen, wenn man zum Einen eine eigene Wallbox hat und zum Anderen der Wagen ein Zweitwagen ist, der nur im Umkreis von rund 50 km um den Kirchturm eingesetzt wird. Will man auch die eine oder andere längere Strecke fahren, den großen Akku nehmen.


    Nachdem sich 2022 die Auslieferung meines Enyaq verzögert hatte, bin ich für 3 Monate einen ID.3 mit 58 kWh im Auto-Abo gefahren. Für den Alltag (ich pendle 80 km am Tag) hat das gut funktioniert, aber längere Strecken haben keinen Spaß gemacht.


    Daher hatte ich mich beim Kauf des Cupra Born, den jetzt meine Lebensgefährtin fährt, für den 77 kWh-Akku entschieden.


    Zudem sollte man, wenn man den Wagen kauft und nicht least auch noch den Wiederverkauf berücksichtigen. Nimmt man den Extended Range hat der auch in einigen Jahren mit einer gewissen Degradation noch deutlich mehr Reichweite als ein neuer Standard-Range. Nimmt man jedoch den Standard-Range und möchte den nach einigen Jahren mit 10 - 15% Degradation verkaufen, wird der fast unverkäuflich. Aus diesem Grund würde ich einen Standard-Range, wenn er ansonsten paßt, nur leasen, aber keinesfalls kaufen.


    Ich bin ein großer Fan der E-Mobilität, weil es mir einfach Spaß macht ein E-Auto zu fahren. Aber mit dem Spaß ist es schnell vorbei, wenn die Alltagstauglichkeit für das persönliche Nutzungsprofil unter einem zu kleinen Akku und dadurch unter zu geringer Reichweite leidet.

    Der Enyaq-Nachfolger Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe steht schon beim Händler, wird aber erst Ende Juni zugelassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Heinz15 ()

  • Also mein Frau fährt eine Mokka e mit einer maximalen Reichweite von knapp über 300km (50 kWh) und wir haben noch am Haus eine Wallbox.

    Die Reichweite ist mehr als ausreichend, um während der Woche auf die Arbeit und Einkaufen zu fahren.

    Aber sobald man mal etwas weiter am Stück fahren möchte (ich rede mal von max.200km) und dazu noch Autobahn und schlechteres Wetter, ist man doch schon stark limitiert.

    In 90% unserer Fahrten reicht der Mokka locker aus.

    Wenn es knapp wird, steht der in der Garage und wird dann eben geladen.

    Aber wenn man mal etwas weiter weg fahren möchte, ist es schon nicht mehr so optimal.

    Auch wenn man auf keine eigene Lademöglichkeit zugriff hat, ist es etwas Anderes.

    Daher habe ich mich bei der Bestellung vom Explorer bewusst für die maximale Option entschieden.

    Macht auch meiner Ansicht nach mehr Spass, wenn das Auto gut schiebt und man sich keine Gedanken machen muss, ob man 50 km weiter oder nicht kommt.

    Letztendlich verträgt der Akku auch eine höhere Ladeleistung an der Ladestation.

    Jeder muss sich aber selbst entscheiden, was er sich leisten will oder leisten kann.

    Es muss auf jeden Fall persönlich "passen".

    Bestellt 04.11.2024, AWD Premium, Blue my Mind Metallic, Assistenz Paket, WP, AHK, Ergo Sitze, Panoramadach, LT geplant 15. Februar 2025

  • Ich komme von einem Fahrzeug mit 38 kWh Akku, aber einer Lademöglichkeit zu Hause.


    Der Standard Range hätte also wahrscheinlich auch gereicht.


    Ich fahre aber mehrmals 220 km Autobahn und da ist mir der Komfort eines größeren Akkus lieber.

    Hyundai Ioniq FL 38 BJ 2020 bis 09/2024

    Ford Explorer RWD Premium ab 10/2024

  • Also mein Frau fährt eine Mokka e mit einer maximalen Reichweite von knapp über 300km (50 kWh) und wir haben noch am Haus eine Wallbox.

    Die Reichweite ist mehr als ausreichend, um während der Woche auf die Arbeit und Einkaufen zu fahren.

    Aber sobald man mal etwas weiter am Stück fahren möchte (ich rede mal von max.200km) ....

    joh, so ist das bei diesen mit knapp 50 kWh. Im Alltag geht mehr, als am Wochenende woanders hin....

  • Hinzu kommt die Anzahl der Ladezyklen. Ein Ladezyklus ist ja jeweils von 0 - 100%.


    Der 77 kWh-Akku hat 48% mehr Kapazität als der 52 kWh-Akku.


    Somit wäre beim selben Verbrauch beim kleinen Akku die Anzahl der Ladezyklen um fast 50% höher. Wenn man sich den Verbrauch im Konfigurator (Standard-Version) ansieht, ist der WLTP-Verbrauch des Standard-Range mit 16,3 kWh sogar noch gut 12% höher als der WLTP-Verbrauch des RWD Extended Range mit 14,5 kWh.


    Somit wird die Anzahl der Ladezyklen bei derselben Laufleistung wohl 55-60% höher sein, was natürlich auch eine größere Degradation verursacht.

    Der Enyaq-Nachfolger Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe steht schon beim Händler, wird aber erst Ende Juni zugelassen.