Ich war am Sonntag das erste mal mit meinem Explorer auf einer längeren Tour, insgesamt ca. 600 km und fast nur Autobahn. Ich bin im Eco Modus gefahren mit Klima und vollem Assistenzprogramm. Wir waren zu dritt im Wagen.
Am Ende lag der Verbrauch bei 18,5.
Das finde ich ganz okay.
Verbrauch Langstrecke
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Nur leicht off-topic:
Nach dem Wechsel auf Sommerreifen hat sich der Verbrauch auf den letzten 500km auf 15,5kWh/100km eingependelt.
Davor waren‘s auf 2000km mit Winterreifen 19kWh/100km.
Mein Fahrprofil ist viel Landstraße, Autobahnanteil nur etwa 20 Prozent.
Wow. auch wenn das direkt nach Umstecken gemessen wurde (und daher Temperaturunterschied vermutlich noch nicht so massiv)... da bin ich gespannt
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... ich hab auf dem Enyaq noch die Winterräder drauf. Will erst spät auf die Sommerreifen wechseln, weil ich nicht vor dem Abgeben noch neue Reifen kaufen möchte
Aktuell bei Temperaturen von 10°C und mehr liegt der Verbrauch auch 3 - 4 kWh unter dem Verbrauch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Oder andersrum. Vorletzte Woche habe ich beim Taycan die Reifen wechseln lassen. Da war bei Temperaturen um 2 - 3°C der Verbrauch auch nicht geringer als zuvor mit den Winterrädern, wobei da die Sommerräder eine Nummer größer sind. 20 Zoll statt 19 Zoll und 285er hinten statt 275er bei den Winterreifen.
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P.S.: Mein persönlicher kWh-Preis liegt wohl im Jahresschnitt irgendwo bei 25 Cent. Weil gerade im Sommer außer auf Langstrecke nur PV geladen wird und da kostet die kWh ja nur 8 Cent entgangene Einspeisevergütung.
Frage dazu: Die PV war schon vorhanden? Weil sonst wäre ja auch die nicht umsonst gewesen. Wartungskosten? Gleichrichter? Das würde mich als (noch nicht) PVler seeeehr interessieren.
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... wir (eine kleine Immobilien GmbH) haben schon seit vielen Jahren PV-Anlagen, da sind auch die Einspeisevergütungen noch höher.
2023 haben wir dann beim Büro auf einer Garagenreihe noch 29,7 kWp mit einem 10 kWh Speicher installiert. Die würde sich über die Jahre auch mit den 8 Cent Einspeisevergütung rechnen, von daher setze ich bei der theoretischen Berechnung eben die 8 Cent Einspeisevergütung an.
Unser Ziel war jedoch ein Anderes. Wir hatten beim Büro auch wegen der Autos einen doch recht hohen Stromverbrauch. Der Plan war, natürlich einerseits möglichs viel PV-Strom direkt zu verbrauchen und andererseits übers Jahr das an Einspeisevergütung zu generieren, was wir andererseits noch an Stromkosten bezahlen. Dazu müssen wir durch die Preisdifferenz gut 4 x soviel Strom einspeisen, wie wir aus dem Netz ziehen. Hier im Bayer. Wald kann es auch mal sein, dass im Winter Schnee auf den Modulen liegt und über Wochen/Monate nur Netzstrom bezogen wird.
Die letzten beiden Winter waren diesbezüglich gnädig, so dass wir unterm Strich mehr Einspeisevergütung erhalten haben, als wir an Stromkosten bezahlt hatten. Im Jahr 2024 hatten wir einerseits noch einen Netzbezug von 3.894 kWh, haben aber andererseits 17.822 kWh eingespeist. Und die Anlage amortisiert sich eben über die früheren Stromkosten.
Finanzierung war nicht erforderlich und selbst, wenn es sich mal ein Jahr nicht rechnen sollte, sehen wir es als Beitrag für die Umwelt.
Und irgendwie macht E-Auto-Fahren noch mehr Spaß, wenn es mit selbst produziertem Strom erfolgt
Wartungskosten sind bisher nicht angefallen und die Versicherung ist relativ günstig.
Hinzu kommen natürlich noch die Vorteile der Dienstwagenregelung. 0,25% Versteuerung und der Betrieb kann seine Angestellten (der ich als Geschäftsführer ja bin) auch seine privaten BEVs kostenlos laden lassen, ohne dass dafür geldwerter Vorteil zu versteuern wäre.
Aber da gibt es hier sicher Freaks, die sich intensiver mit der Thematik auseinandersetzen.
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Und irgendwie macht E-Auto-Fahren noch mehr Spaß, wenn es mit selbst produziertem Strom erfolgt
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ist wie mit gemüse aus eigenem anbau
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Unsere PV-Anlage ist noch für gute vier Jahre in der EEG-Förderung und war praktisch nach 12 Jahren bezahlt. Buchstäblich!
Nun gibt es weitere acht Jahre 7.500 kWh x 43,08 ct p.a. netto auf's Konto. In Summer für diese acht Jahre 25.848 €.
Danach liefert die bezahlte Anlage nach einem Upgrade für ca. 5.000 € - 8.000 € in's eigene Haus, in die Wärmepumpe, in's Auto
Soviel zum Thema „die PV-Anlage muss sich erst einmal rechnen“…
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Unsere PV-Anlage ist noch für gute vier Jahre in der EEG-Förderung und war praktisch nach 12 Jahren bezahlt. Buchstäblich!
Nun gibt es weitere acht Jahre 7.500 kWh x 43,08 ct p.a. netto auf's Konto. In Summer für diese acht Jahre 25.848 €.
Danach liefert die bezahlte Anlage nach einem Upgrade für ca. 5.000 € - 8.000 € in's eigene Haus, in die Wärmepumpe, in's Auto
Soviel zum Thema „die PV-Anlage muss sich erst einmal rechnen“…
Sehe ich genauso. Meine hatte sich nach 9 Jahren amortisiert. Mit Speicher und Wallbox (alles noch gefördert) und anderen Tarifen ( Tag/Nacht), Firmenfahrzeug usw. ist es eine richtige Erfolgsgeschichte.
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Wartungskosten? Gleichrichter? Das würde mich als (noch nicht) PVler seeeehr interessieren.
Wartung bei einer PV-Anlage: Bei Bedarf die Panel reinigen. (Vogelschiss, Saharastaub, Blütenpollen,..) Wenn da mal ein stärkerer Regen runterkommt, erledigt sich auch das von selbst.
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Wartung bei einer PV-Anlage: Bei Bedarf die Panel reinigen. (Vogelschiss, Saharastaub, Blütenpollen,..) Wenn da mal ein stärkerer Regen runterkommt, erledigt sich auch das von selbst.
So ist es.
Versicherung für meine 8,1 kWp Anlage kostet 73,87 € p.a. Durchlaufender Posten.
Und die Versicherung hat mal ganz galant Maderbiss an Kabeln der PV übernommen. Das teuerste war, den Fehler zu finden. Denn das hat den Elektriker vor große Heruasforderungen gestellt.
Schön, dass dabei gleich die Module alle vom Dach geholt und durchgemessen wurden. Damals war nach 14 Jahren keine Degradation messbar. Bei keinem der Module.
Also meine Erfahrung ist nach 16 Jahren PV - beste Investition ever.