Verbrauch Langstrecke

  • Dann verwechsle ich da vermutlich meine eigene Probefahrt mit dem Video :) bei 15 Grad wäre der Verbrauch schon eher höher. Aber im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen passt es schon irgendwie dann wieder.

    Aber wenn der RWD schon so wenig weit kommt, dann wird es mit dem AWD schon beinahe wieder bitter. Naja, die Messen sind gelesen, ich werde es ja sehen, wenn er da ist, was ich verbrauche.

  • Man darf bei der Karrosserieform keine Wunder erwarten.


    Mit meinem Enyaq 80x plane ich bei Abfahrt mit 100% SOC (AB 130 - 135 Tempomat) im Sommer den ersten Ladestopp so bei roundabout 300 km. Ich denke mal mehr als 20 - 30 km zusätzlich kann man da beim Explorer AWD auch nicht erwarten.

    Der Enyaq-Nachfolger Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe steht schon beim Händler, wird aber erst Ende Juni zugelassen.

  • Ich verstehe die ewige Heulerei über die Differenz zwischen Versprochener und reeller Reichweite nicht.

    -> Bei Verbrennern war und ist es seit Jahrzehnten GENAU DAS GLEICHE!

    Nur das man hier über Liter auf 100km spricht und nicht über Reichweite.

    Am Ende ist es aber das gleiche.

    Hier war und ist die Realität auch weit von den Versprechungen entfernt.

    Mein Firmenwagen war ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

    Jetzt ein grauer RS TSI mit grün/blauen Streifen.

    Jetzt ein roter RS iV (PlugIn-Hybrid).

    Ab 03.2025: Premium, Allrad, "mit alles", Arctic Blue Metallic,

  • Da ein Verbrenner per se recht ineffizient ist, fällt der Mehrverbrauch durch höhere AB-Geschwindigkeiten prozentual deutlich weniger ins Gewicht als bei einem effizienten BEV. Und Reichweite ist ja nicht das Problem beim Verbrenner, weil in so einen Tank zwischen 600 und 800 kWh in Form von Sprit passen, die zudem in wenigen Minuten nachgeladen sind ;)


    Der Unterschied liegt darin, dass ein zusätzlicher Ladestopp (innerhalb der Reichweite eines Verbrennertanks) eben zusätzlich Zeit kostet.

    Der Enyaq-Nachfolger Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe steht schon beim Händler, wird aber erst Ende Juni zugelassen.

  • Deine Argumentation ändert aber nichts an der Grundsätzlichen Problematik:

    Der Verbrauch ist in einem SEHR hohen Maß vom Fahrverhalten abhängig.

    Ein Arbeitskollege (Bald Rentner) unterbietet die Werksangabe seines iD4 Regelmäßig.


    Diese Fahrweise will ich gar nicht übernehmen. Aber das ist was anderes.

    Mein Firmenwagen war ein grüner OctaviaRS TDI. Die schlimmste Lästerei über die Farbe wurde mein Benutzername.

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  • ... die grundsätzliche Problematik, dass bei höheren Geschwindigkeiten der Verbrauch steigt, bestreitet ja niemand. Aber die Folgen des höheren Verbrauchs sind unterschiedlich, weil es eben beim BEV deutlich länger dauert, die Energie wieder aufzufüllen.


    Ich habe in meinem Leben wohl mehrere Millionen km mit Verbrennern und mittlerweile rund 100 tkm mit BEVs runtergerißen.


    Die Quintessenz daraus ist, ja auch der Verbrenner braucht mehr, wenn man schneller fährt, aber die prozentuale Steigerung des Verbrauchs ist deutlich geringer als beim BEV und man hat deutlich mehr Energie dabei.


    Wenn ich auf einer längeren Strecke z.B. durch einen Stau oder so Zeit verliere, kann ich die unter günstigen Verkehrsbedingungen mit dem Verbrenner durch höhere Geschwindigkeit wieder reinholen. Schlimmstenfalls muß ich mal kurz an die Tanke.


    Mit dem BEV geht das nicht, denn wenn ich 160 oder schneller fahre verdoppelt sich der Verbrauch bei einer SUV-Karrosserie auch mal, was die Reichweite halbiert und die gewonnene Zeit, geht beim zusätzlichen Ladestopp locker wieder drauf.


    Schneller als 130 macht mit einem E-SUV keinen Sinn, bzw. nur dann Sinn, wenn man ohne zusätzlichen Ladestopp das Ziel erreicht.


    Ich bin ja überzeugter BEV-Fahrer, wie ein Blick in meinen Spoiler zeigt, aber man muß sich auch der Einschränkungen bewußt sein. Und dazu gehören eben auch die Schwankungen bei der Reichweite. Schleichen im Sommer ist sehr effektiv und wird mit hoher Reichweite belohnt. Etwas flotter im Winter läßt die Sache völlig anders aussehen.

    Der Enyaq-Nachfolger Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe steht schon beim Händler, wird aber erst Ende Juni zugelassen.

  • Welchen Lösungsansatz hast du denn?

    Aktuell wird der Verbrauch/Reichweite, UNABHÄNGIG von der Antriebsart nach WLTP Messzyklus ermittelt.

    Sinnvoll oder nicht, aber für alle gleich.

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  • ... hast Du Dir das Meßverfahren nach WLTP mal angesehen?


    Der Anteil der höheren Geschwindigkeiten ist gering und über 131 km/h geht es sowieso nicht und das nur ganz kurz.


    Ich kann da diejenigen, die sich vielleicht im Vorfeld nicht so intensiv informiert haben, schon verstehen, dass die deutlich ernüchtert sind, wenn bereits bei einer AB-Geschwindigkeit von 130 Tempomat ein gutes Drittel der WLTP-Reichweite weg ist. Gerade 130 ist beim Verbrenner noch ein Bereich wo er relativ sparsam unterwegs ist.

    Der Enyaq-Nachfolger Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe steht schon beim Händler, wird aber erst Ende Juni zugelassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Heinz15 ()

  • Mein individueller Lösungsansatz ist der, dass ich eben weiß, dass man auf der AB (bei 130 Tempomat) mit einem E-SUV gut 1/3 von der WLTP-Reichweite abziehen muß, was beim Verbrenner nicht der Fall ist.


    Mein Enyaq 80x hat eine WLTP-Reichweite von knapp über 500 km. Ich rechne im Sommer auf der AB mit 3 km für jedes Prozent SOC (also 300 km bei 100%) und im Winter 2,5 km (also 250 km bei 100%) um den nächsten Ladestopp sicher zu erreichen. Mein bestellter Explorer Standard hat laut Konfigurator eine WLTP-Reichweite von 566 km. Wenn ich da in der Praxis auf der AB mit 3,5 km für jedes Prozen SOC (also 350 km bei 100% was dann 38% unter WLTP wäre) rechnen kann, bin ich mehr als zufrieden.

    Der Enyaq-Nachfolger Explorer AWD Standard in magnetic grey mit Fahrer-Assistenzpaket, Ergonomiesitzen und Wärmepumpe steht schon beim Händler, wird aber erst Ende Juni zugelassen.